Marktberichte
KUPFER
letztes Update: 18.11.2008
HIGH: 3759 LOW: 3602 CLOSE: 3630
Unterstützung: 3590 Widerstand: 4240 Contango: 41
Zum Wochenschluss legten die Aktienmärkte zu, was auch den Kupfermarkt in der Spitze kurzzeitig bis auf $3857 nach oben zog. Im gestrigen Handel fielen die Kurse wieder auf $3600. Nachdem in der Eurozone und Japan zum zweiten Mal in Folge das BIP rückläufig ist, ist die Rezession Fakt geworden. Auch in den USA wird nun hierfür ein statistischer Beleg erwartet. Die Industrieproduktion für den Monat Oktober konnte in den USA zwar mit einem Plus von 1,3% überraschen. Der Vormonat wurde aber deutlich nach unten korrigiert. Zugleich zeigt das Verarbeitende Gewerbe in den USA eindeutig nach unten. Für den Raum New York wurde im November für das Verarbeitende Gewerbe der niedrigste Index seit Bestehen der Erhebung ermittelt. Für den Distrikt Philadelphia wird am Donnerstag ebenfalls mit einer enttäuschenden Beurteilung des Verarbeitenden Gewerbes gerechnet. Rückläufig waren auch die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Oktober. Die Konsumlaune der Amerikaner scheint merklich abzunehmen. Die Kupfernachfrage wird bis zum Jahresende, voraussichtlich auch in der ersten Jahreshälfte 2009 abnehmen. Der Abwärtstrend würde sich damit am Kupfermarkt weiter fortsetzen.
Kupfer (in US Dollar/Tonne)
DOLLAR / EURO
HIGH: 1,2741 LOW: 1,2512
Der Euro bewegt sich in den letzten Tagen seitwärts. Belastende Neuigkeiten aus der Eurozone drückten auf die Gemeinschaftswährung. Doch das Jahrestief bei $1,2327 wurde nicht erreicht, so dass charttechnisch ein weiteres Abrutschen unwahrscheinlich ist. Negative Nachrichten aus den USA begünstigen wiederum den Euro. Aber auch auf dieser Seite liegen wichtige Widerstände bei $1,2905 und dann $1,3121, so dass auch ein Ausbruch nach oben weniger wahrscheinlich ist. Heute halten sowohl EZB-Chef Trichet als auch US-Notenbankpräsident Bernanke Reden, die der Markt nach den zuletzt enttäuschenden Konjunkturberichten genau beobachten wird. Insbesondere auf Hinweise auf mögliche Zinssenkungen wird genau geachtet werden. Angesichts der gesunkenen Energiepreise wird den Währungshütern von der Inflationsseite mehr Spielraum gegeben, so dass Zinssnekungen als sicher gelten. Nur das Wann steht noch in den Sternen.



