Marktberichte

KUPFER

aktualisiert am: 04.03.2021


Kupfer: HIGH:  $      9.257,50 LOW:  $      9.073,00

Close:  $     9.118,00 Widerstand: $9.250/$9.617

Unterstützung: $8.000 Backwardation: -26,75


Noch gestern sah es so aus, als könnte sich Kupfer von den Verlusten zu Wochenbeginn wieder erholen. Doch bereits im Nachmittagshandel gaben die Metallmärkte nach. Kupfer handelte heute Morgen zeitweise sogar unter $8.800.


Impulsgeber für diesen Rückgang sind Aktienmärkte in Asien, aber auch in Europa und voraussichtlich in den USA. Inflationssorgen und als mögliche Reaktion darauf steigende Zinsen lassen spekulative Anleger aus den Aktienmärkten aussteigen. In diesem Sog fallen dann auch die Metallnotierungen.


Fundamental zeichnet sich auch eine Entspannung ab. An der LME steigen die Bestände wieder an. Produzenten sind zuversichtlich, die Produktion ausweiten zu können. Mögliche Versorgungsengpässe scheinen damit weniger bedrohlich.


Ob dieser Kurssrückgang aber weiter anhält, bleibt zu beobachten. Insgesamt werden die Finanzmärkte weiterhin mit Liquidität geflutet, die auch weiterhin an den Rohstoffmärkten platziert werden könnte.

Kupfer (in US Dollar/Tonne)

DOLLAR / EURO

EUR/USD: HIGH: 1,2112 LOW: 1,2041

Widerstand: 1,2190/1,2244 Unterstützung: 1,2014/1,1945


Die psychologisch wichtige Widerstandslinie bei $1,2200 konnte in der vergangenen Woche halten. Mittlerweile testet der Euro wieder die Unterseite der seit Jahresbeginn geltenden Handelsspanne zwischen $1,2000 und $1,2200. Sollte die Unterstützung bei $1,2014 fallen, wäre ein Rutsch bis auf $1,1945 möglich.


Morgen stehen die US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda. Der Vorläuferindex aus der US-Privatwirtschaft konnte gestern nicht überzeugen. Sollten die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten morgen ebenso moderat ausfallen, bestätigte sich der Konjunkturbericht der US-Notenbank, der gestern veröffentlicht worden ist. Denn die US-Notenbänker konstatieren der US-Wirtschaft eine positive, aber nicht enthusiastische Entwicklung. Eine Abkehr von der ultraexpansiven Geldpolitik ist demnach nicht in Sicht. Allein die Prognose, dass mit dieser expansiven US-Geldpolitik und einem weiteren Fiskalpaket der US-Regierung die Inflationsraten wieder anziehen könnten, lassen den Markt glauben, dass die Fed doch schneller als gedacht ihre Strategie ändern könnte.


EZB-Fixing (14:15 Uhr) (Dollar/Euro)