Marktberichte

KUPFER

aktualisiert am: 14.02.2019 

 

Kupfer: HIGH: 6149 LOW: 6111 Close: 6125  

Widerstand: 6280/6300 Unterstützung: 6080/6050Contango:-2,50  

 

Positive Handelsdaten aus China unterstützen den Kupfermarkt. Insbesondere die erfreuliche Exportentwicklung dämpft Konjunktursorgen. Ob diese Zahlen die Gespräche zwischen China und den USA allerdings vorantreiben werden, ist mehr als fraglich. Denn solange kein Handelsergebnis zwischen China und den USA vorgezeigt werden kann, werden die Kurssprünge am Kupfermarkt verhalten ausfallen; der Markt bewegt sich eher seitswärts. US-Verhandlungsführer hatten Montag die Gespräche in Peking wieder aufgenommen. Von der amerikanischen Seite wird bereits jetzt eine Verlängerung der bisherigen 90-Tage-Frist um weitere 60 Tage in Betracht gezogen, sofern sich beide Seiten einem Abkommen annähern könnten. Morgen Abend sollen erste Gesprächsergebnisse veröffentlicht werden. Der Markt erwartet diese mit Spannung. 

Kupfer (in US Dollar/Tonne)

DOLLAR / EURO

HIGH: 1,1344 LOW: 1,1257  

 

Das Ende des Government Shutdown in den USA und aktuelle US-Inflationszahlen haben den Dollar erneut unterstützt. Der gestrige Ausflug des Euros über $1,1300 war somit nur von kurzer Dauer. Gegenwärtig handelt die Gemeinschaftswährung wieder unter $1,1300. Die US-Inflation lag im Januar mit 1,6% zwar unter dem Zielwert der Fed, fiel aber besser als erwartet aus. Die Preisdaten zwingen die Fed noch nicht zu einem Umlenken in ihrer Zinspolitik, so dass das US-Zinsniveau weiterhin über dem europäischne residieren wird. Marktbeobachter warnen allerdings vor neuerlichen innenpolitischen Verwerfungen in den USA, weil sich die Frage nach der US-Schuldengrenze und damit einem erneuten Shutdown abermals Anfang März stellen wird. Charttechnisch ist der Fall unter $1,1300 eine weitere Belastung für den Euro. Seit Wochen hat sich die Gemeinschaftswährung innerhalb des Bandes zwischen $1,1300 und $1,1500 halten können. Ein Abgleiten aus dieser Spanne könnte zu weiteren Kursrückgängen führen. Die in Dollar notierten Rohstoffe müssten sich dann in der Eurorechnung verteuern. 

EZB-Fixing (14:15 Uhr) (Dollar/Euro)